Solidarisch mit den Mitarbeiterinnen von "Schlecker" im Saarland



Die Landesarbeitsgemeinschaft Kommunale Frauenbeauftragte im Saarland solidarisiert sich mit den Frauen bei Schlecker und deren Kampf um Arbeitsplätze. Die Frauenbeauftragten wollen mit dieser Solidaritätsadresse die Frauen moralisch unterstützen und fordern Landes- und Bundesregierung auf, sich an einer Transfergesellschaft für die entlassenen Mitarbeiterinnen zu beteiligen.
Ganz so, wie es seinerzeit bei der Automobilindustrie und immer wieder bei Banken üblich war und ist. Es könne nicht sein, so die LAG, dass eine staatliche Unterstützung bei (drohenden) Insolvenzen und in Krisenzeiten in den männerdominierten Arbeitsbereichen von Großunternehmen selbstverständlich sei, in frauentypischen Branchen aber nicht.
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt" so lautet Art. 3, Absatz 2 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und diesen Paragrafen gelte es auch umzusetzen. Natürlich löse diese Unterstützung nicht das Problem der Ungleichbehandlung von kleinen und großen Betrieben oder das eines fehlenden Mindestlohnes.
Hier seien die Regierungen aufgefordert durch entsprechende gesetzliche Regelungen, langfristig ein nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften zu ermöglichen.